Wie Figuren sympathisch werden

In einer Geschichte finde ich es wichtig, dass mir die Figuren sympathisch sind. Auch der Bösewicht auf irgendeine Weise (zumindest am Anfang^^).
Wenn ich Figuren unsympathisch finde, einfach nicht warm mit ihnen werde oder sie meiner Meinung nach total unsinnig handeln, dann passiert es schon, dass ich ein Buch nicht fertig lese.

Deshalb erzähle ich euch jetzt mal, was Figuren haben müssen, damit sie mir persönlich sympathisch sind.

Das kann man natürlich nicht verallgemeinern – Sympathie ist auch Geschmackssache, aber dann wisst ihr zumindest, was die Leserin in mir mag (vor allem die Leserin eurer potentiellen Werke, liebe Autorenkollegen^^):

1) Wenn eine Figur in der Vorgeschichte einen schweren Schicksalsschlag erlitten hat (zum Beispiel Tod eines Familienmitglieds/Freundes) und im Laufe des Buchs lernen muss, damit umzugehen, mit einigen Rückschlägen und Schritten nach vorne
2) Wenn eine Figur am Anfang des Buchs ziemlich schüchtern ist und nach und nach mehr Selbstbewusstsein bekommt
3) Wenn eine Figur eine totale Leseratte wie ich ist, ich mich also prima mit ihr identifizieren kann :)
4) Wenn eine Figur eine Figur frech, ironisch und spitzbübisch ist und immer einen flotten Spruch auf den Lippen hat
5) Wenn eine Figur sich für andere aufopfert und für sie da ist
6) Sie sollte für jeden Spaß zu haben sein und nicht beleidigt sein, wenn man mal einen Spaß mit ihr macht

Ich hab mich mal auf Facebook umgehört, was andere so darüber denken und wann Figuren ihnen sympathisch sind.
Danke, dass ich euch Vier zitieren durfte :)

1)„Wenn sie so tollpatschig sind wie ich.“ (Kathi Schäffer)
2) „Wenn sie Bier mitbringen.“ (Thomas Williams)
3) „Sie muss bereit sein, sich für die Menschen, die ihr wichtig sind, aufzuopfern. Und was ich persönlich noch mag, ist, wenn die Charaktere eine gewisse Willensstärke aufbringen. Wenn sie hingegen immer alles jedem recht machen wollen, finde ich das extrem heuchlerisch und dadurch unsympathisch.“ (Nancy Fields)
4) „Handlungen sollten eigentlich nachvollziehbar sein. Macken und Kanten muss er haben und alles im allem menschlich wirken. Bei einem Antagonisten gilt das Gleiche, nur, dass die Macken auch gern tiefer sein können.  Ich mag es auch, wenn die Bösen erst einmal sympathisch sind und im Lauf der Geschichte erst als böse erkannt werden ;)“ (Ashley Kalandur)

Wann sind euch Figuren sympathisch? :)

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