Was man von Stephen King alles lernen kann

Ich muss zugeben, ich bin kein soooo großer Fan von Schreibratgebern. Einen einzigen habe ich im Regal stehen. Den Rest meiner Infos zu Figurenentwicklung, Spannungsbogen und so ziehe ich mir beim Lesen selbst aus Büchern (lerne quasi aus der Praxis), lese sie im Internet auf Blogs nach oder schreibe einfach intuitiv.
Vor kurzem habe ich mir allerdings ein Buch gekauft, das ich euch unbedingt weiterempfehlen möchte: „Das Leben und das Schreiben“ von dem Autor Stephen King.

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Das ist das Buch „Das Leben und das Schreiben“ – daraus lernt man nicht nur viel, man kann sich auch ein bisschen in der silbrigen Oberfläche spiegeln :D

*Schleichwerbungsmodus an*

Das Buch ist kein 0815-Ratgeber, es ist vielmehr eine Mischung aus einer Stephen-King-Biographie und Tipps aus der Praxis.
Stephen King schildert im ersten Teil, wie er zum Schreiben gekommen ist, wie er zu seinen Büchern gekommen ist, einfach Dinge aus seinem Leben und Schreiballtag – und das macht er ziemlich authentisch, wie ich finde, und zwischen den Zeilen kann man sich schon ein paar Schreibweisheiten rauspicken :)
Im zweiten Teil gibt Stephen King dann konkrete Tipps, die mir persönlich schon viel gebracht haben: Zum Beispiel Adverbien sind bööööse, Adjektive sind bööööse und Dialoge klingen gut, wenn sie so natürlich sind, als würde man in der U-Bahn sitzen und nur den Sitznachbarn zuhören :)

Ich kann euch nur wärmstens empfehlen, investiert ein bisschen Geld, kauft euch das Buch und lernt viel, das ihr brauchen könnt :)

*Schleichwerbungsmodus aus“ :D

Im Ernst, ich finde, das ist ein Standardwerk für Autoren und wer es sich kaufen will, wird es nicht bereuen.
Wer es nicht kaufen will, hat natürlich trotzdem die Chance ein guter Schriftsteller zu werden :D
Jeder muss seine eigenen Weiterbildungsmethoden finden.

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5 Gedanken zu “Was man von Stephen King alles lernen kann

  1. Christina S.

    Hallo Caro,

    ich selber liebe Schreibratgeber – vermutlich weil ich an einigen Tagen lieber über das Schreiben lese, anstatt es selbst zu praktizieren ;-)
    Ich habe in das Werk von Stephen King schon einmal hinein geschnuppert und fand besonders den Anfang sehr unterhaltsam.
    Viele Grüße
    Christina

    1. Hi Christina,

      dass du an motivationslosen Schreibtagen lieber über das Schreiben liest, kann ich voll verstehen :)
      Das mach ich auch, lese aber dann meistens ein Buch, um vom Schreiben abzuschalten und unterbewusst was zu lernen :)
      Ja, der Anfang war echt unterhaltsam! Aber stark fand ich auch die ehrliche Beichte über seine harte Sucht-Zeit …

      Liebe Grüße
      Caro

  2. Tinka Beere

    Hey, das Buch steht ja sowieso schon auf meinem SuB, aber ich werde es mir vielleicht schneller besorgen als gedacht :D
    Bei Schreibtipps wie „bloß nicht dieunddie Wortarten benutzen“ oder anderen Verboten bin ich gerne vorsichtig. Ich möchte da meine eigenen Erfahrungen machen dürfen ;)
    Lg Tinka

    1. Hey Tinka,

      ich hab gerne geholfen, deinen SuB noch schneller abzubauen ;)
      Ja, bei den Tipps hast du recht. Alle einfach so mal anwenden ist nicht gut. Man muss einfach schauen, womit man sich wohlfühlt und was zum eigenen Stil passt :)

      Liebe Grüße
      Caro

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